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Autogenes Training mit Kindern

Kinder sind viel erlebnisfähiger und fantasievoller als wir Erwachsene. Sie finden so spielend leicht den Zugang zum AT. Kombinationen mit bildhaften Vorstellungen setzen die meisten Kinder ohne Schwierigkeiten um.

Warum Kinder AT üben

Was für Erwachsene gilt, hat auch für Kinder Bedeutung.

Die Motivation geht meist von uns Erwachsenen aus, mit dem Ziel, dem Kind in der schnelllebigen Welt Hilfen zum Rückzug in sich selbst anzubieten.

Hilferufe:

  • Konzentrationsschwäche
  • psychosomatische Beschwerden: Schulstress, Bettnässen, Bauch-und Kopfschmerzen, Nägelkauen, Unsicherheit...

Die Familienstruktur muss bekannt sein !!

  • Alleinerz. Eltern
  • kranke Eltern
  • Streitigkeiten in der Partnerschaft
  • Einzelkind
  • Großeltern wohnen und erziehen mit ...

Kinder können sich oft mühelos über einem Spiel verlieren und ihre Umgebung völlig ausblasen. "Träume nicht mit offenen Augen", heisst dann leider oft die Rüge der Erwachsenen und oft geht diese Fähigkeit wieder verloren.

Wenn wir gemeinsam dafür sorgen, dass die wundervolle Fähigkeit der Kinder zur bildhaften Vorstellung erhalten bleibt, brauchen wir uns um eine emotionale Verarmung nicht zu sorgen.

Bedeutung der Kursleiterin

Der "Funke" muss überspringen, dann wird das AT schnell akzeptiert.

Kinder spüren viel deutlicher als wir, ob es jemand ernst meint und bei der Sache ist oder lieblos einen Stoff vermittelt.

Ab welchem Alter AT

Kinder erlernen das AT sehr schnell. Sie sind mit Bildern und Vorstellungen rasch zu erreichen. Ihr unerschöpflicher Wissensdurst lässt sie für Neues offen sein. Im Kiga - Alter kann man beginnen, sie spielerisch mit Entspannungsübungen bekannt zu machen. Von einem selbständigen Erlernen des AT kann natürlich noch nicht die Rede sein.

Erst ab Schulbeginn mit Unterstützung der Eltern zu Hause. Wenn Bezugspersonen die Methode kennen, dann ist die Motivation deutlich höher

Wenn Erwachsene Veränderungen bei den Kindern feststellen, dann belegen auch sie oft einen Erwachsenenkurs.

Ab 9-10 Jahren ist selbständiges Üben möglich.

Kinder, die das AT früh kennengelernt haben, greifen oft in der Pubertät auf diese Methode zurück.

Hyperaktivität: ( ADS / MCD ) o.ä.

  • oft wenig anfangen
  • still liegen oft als Einengung
  • progressive Muskelentspannung
  • Einzeltherapie: Bierdeckel - Massage ... am Anfang
     

Traumatisierte und frühgestörte Kinder

  • >das gleiche
  • Kinder haben Angst, sich auf Neues einzulassen
  • >sehr sensibel vorgehen
  • Schaffung eigener Spielräume unbedingtes Muss
     

Wie erhält sich man die Motivation der Kinder

  • ständiges Loben
  • Besprechung: wie war die letzte Woche - dabei sehr wichtig: die Begebenheit, in denen das  Kind an das AT gedacht hat, es "geübt" hat oder eben nicht ! Ich erfahre dann viel über die Gewohnheiten jedes einzelnen Kindes. Wir suchen dann gemeinsam Unterstützung.
     

Zaubersätze

Kinder lieben es mit Leitsätzen = Zaubersätzen zu arbeiten. Sie sind sehr erfinderisch, z.B. bei unkonzentriertem Tun:

  • Beim Lernen hibbel ich nicht rum, ich bin doch nicht dumm.
  • Ich, der Klaus, lass den Ärger raus
     

Malen und Fantasiereisen ( Collagen )

Um die einzelnen Übungen für die Kinder greifbar zu machen, lasse ich sie zu den Formeln malen. Alles, was ihnen zu Ruhe, Schwere, Wärme einfällt.

Fantasiereisen, in denen das AT eingebaut ist, sind bei den Kindern besonders beliebt.

bei Kindern oft Stilleübungen !
 

Was bedeutet Stille?

Stille ist eine methodische Möglichkeit, die Fülle des Lebens entdecken zu lernen. Sie schafft Erlebnisraum für das Kind. Sie ist eine Voraussetzung für das Kind, um besser zu hören, genauer zu sehen und differenzierter empfinden zu können. Stille bedeutet ein tiefes Erkennen, das es ermöglicht anders zu handeln als vorher. Sie bedeutet so auch Schulung der Sinne.
 

Warum Stilleübungen mit Kinder

Sie fließen in die pädag. Arbeit ein, um den Kindern zu helfen, ruhiger zu werden, zu sich selbst zu finden, sich zu konzentrieren.
Erfahrungen, die Kinder mitbringen, wirken sich auf den pädag. Alltag durch Störungen, Unruhe, Wutausbrüche und Aggressionen aus.
Durch regelmäßiges Üben werden die Kinder ausgeglichener und sind eher bereit, sich auf ein gemeinsames Miteinander einzulassen.
 

Ziele der Entspannungsarbeit

1. Entspannung - ein Weg zur natürlichen Balance zwischen Ruhe und Aktivität

  • erholend für den ganzen Organismus
  • Abwehrkräfte werden mobilisiert
  • Muskelspannungen lösen sich, da der Muskeltonus während der Entspannung sinkt und die Durchblutung erhöht wird
  • wirkt auf das veget. Nervensystem
  • das Kind nimmt sich und seinen Körper, seine Gefühle und Gedanken bewußt lernt sich besser kennen
  • dadurch auch mehr Gespür für die Bedürfnisse seiner Umgebung
  • Kombination von Bewegung und Entspannung > erhalten die körperl. Gesundheit
     

2. Entspannung zur Förderung der konzentrativen Selbsterfahrung

  • Abstand von äußeren Anforderungen, indem sie sich auf sich selbst besinnen und die eigene Ruhe suchen
  • Ängste und Desorientierung abbauen
  • Selbstwertgefühl stärken
  • Durch wiederholende Übung - Sicherheit vermittelt
  • Lob für Mitmachen = Gegenpol zur leistungsorientierten Umgebung > gesundes Selbstwertgefühl
     

3. Entspannung zur kognitiven Förderung

  • aus der Natur
  • Assoziationsfähigkeit und logisches Denken werden geschult
  • angespannte Nerven entspannen sich
  • bessere Konzentration
     

4. Entspannung zur Förderung der Fantasie und des Ausdrucks

  • Kinder identifizieren sich mit der Hauptperson. Sie  brauchen Ruhe, um zum Erfolg zu kommen
  • Wunschdenken nach dieser Ruhe wird wach
  • schöpferisches Denken wird angeregt
  • Begriffe bilden
  • freies Erzählen fördert das Selbstbewußtsein
  • Kinder erleben sich als Gemeinschaft
     

5. Entspannung als Weg zur Schulung der Sinne

  • auditive Wahrnehmungsfähigkeit wird gefördert
  • unterschiedliche Sprechrhythmen ....
  • über das Gehör gezielte Konzentration
  • optische Wahrnehmungsfähigkeit vertiefen
  • taktile Wahrnehmung: Die Kinder erfahren Sensibilität gegenüber sich selbst und anderen
  • sie lernen ihren Körper intensiver zu spüren
     

6. Stille als Chance des Gefühlsausdruck 

Das Kind kann sein Gefühl durch Bewegung darstellen, gestalterisch äußern, mit Naturmaterial legen ( Kett - Übungen einbauen ) oder verbalisieren. Dieses "Sich - äußern" ist nötig, um ein gesundes soziales Umfeld zu vermitteln. Nur wer sich traut, sich mitzuteilen, kann verstanden werden.

Der Erfolg des Sich - Angenommen - Fühlens bildet die Basis für Beziehungen und Sensibilisierung für die Umwelt
 

7. Stilleerfahrung als Bewältigungsmöglichkeit 

Die Verbesserung ihrer Bewältigungsmöglichkeit ist ein durchaus erreichbares und im Sinne der Vorsorge wünschenswertes Ziel. "Therapeutischer Ort" ist der Kiga oder die Schule allerdings nicht, es sei denn qualifiziert ausgebildetes Personal ist dort tätig. Viele Probleme hängen mit Stress und chronischer Anpassung zusammen.
 

Entspannung sollte 2 Dinge leisten:

  • bestehende oder zukünftige Belastungen besser bewältigen können
  • positive und kreative Möglichkeiten des Kindes fördern

Während Aktivität als Grundmöglichkeit des Umgangs mit einer Situation jedem vertraut ist, fällt es oft schwer in kritischen Situationen die nötige Ruhe zur Bewältigung der Anforderungen zu finden.
Wichtig ist die Fähigkeit, zwischen Aktivität und Entspannung pendeln zu können.
 

Bewegung und Entspannung

Ziele: 

  • den Körper und sich selbst in Ruhe erfahren
  • Freude an körperl. Bewegung wecken
  • den Körper kräftigen und stabilisieren auf die Muskulatur
  • bildhafte Übungen können die Konzentration und das Selbstwertgefühl erhöhen
  • einzelne Körperteile intensiv durch Bewegung spüren
  • Selbstsicherheit und Selbstvertrauen durch die Körperwahrnehmung und Körperbeherrschung
  • Freude an Bewegung und motorische Lust am Lernen als Voraussetzung für eine gesunde,  körperliche, emotionale und geistige Entwicklung

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Copyright (c) Monika Sangermann
Praxis für ganzheitliche Entspannungs-, Bewegungs- und Gesundheitspädagogik, Ernährungs- und Gesundheitsberatung. Alle Rechte vorbehalten.
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